Betriebsausflug zu den Karwendelgames

Nach all der verlegerischen Schreibtischarbeit in den letzten Wochen, wurde es mal wieder Zeit für einen Betriebsausflug. Das Ziel waren die 1. Karwendelgames vom 4. bis 6. März in Mittenwald zwischen Garmisch und Innsbruck, also gerade mal rund 750 Kilometer von der Verlagszentrale entfernt. Unterwegs holten wir (die Frau Verleger und der Nachwuchs wollten natürlich mit) noch Eishockey-Autor Frank Bröker (dessen erweiterte Neusausgabe seines Erstlings „Eishockey“ erst einen Tag zuvor aus der Druckerei kam) und unsere Lektorin Manja Oelze in Leipzig ab und kamen nach rund acht Stunden im fast schneefreien Karwendelgebirge an. 

Nach der freitagabendlichen Einstimmung auf oberbayerische Gepflogenheiten (süffiges Bier und leckere Brände, allerdings Unverständnis für Nachfragen nach vegetarischen Speisen) ging es am Samstagvormittag gleich munter mit einem Eishockeyexpertenstammtisch los. Neben Vertretern der Sledge-Eishockey-Nationalmannschaft, plauderten Vertreter der DEL 2, des DEB, Buch-Experte Frank Bröker mit Jens Thielemann über die Zukunft des Sports. 

Am Nachmittag standen die Cracks der deutschen und norwegischen Sledge-Eishockey-Nationalmannschaften im Mittelpunkt des Geschehens. Was die körperbehinderten Sportler auf ihren Schlitten boten, war wirklich Sport vom Feinsten. Schnell und spannend! Im Anschluss an das Spiel las Frank aus seinen mittlerweile drei Eishockey-Büchern vor dem interessierten und amüsierten Fachpublikum. 

Direkt im Anschluss ging es für die Altherrenmannschaft des SC Riessersees und die Legendenmannschaft des EC Deutschlands aufs Eis. Ein Altherrenspiel hatten wir uns eigentlich wesentlich gemächlicher vorgestellt … aber Eishockey ohne Geschwindigkeit und Action geht auch in der Altersklasse 50+ wahrscheinlich einfach nicht! 

Und der Abend? Er war ein Beweis, dass in Bayern rauschende Feste gefeiert werden … Schade, dass wir am Sonntagmorgen schon wieder die Heimreise antreten mussten. Mittlerweile hatte es ordentlich geschneit, und zu gerne hätten wir noch ein paar Tage in der schönen Winterwelt verbracht.

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